Nach den Kürzungen im Gesundheitswesen hat die Rentenkommission der Bundesregierung ihre Empfehlungen für die Rente vorgelegt. Zu den Vorschlägen gehört, die Rentenversicherung langfristig zu einer Erwerbstätigenversicherung umzubauen, in die zukünftig alle Erwerbstätigen zur Alterssicherung einbezahlen.
Dies ist eine langjährige Forderung der IG Metall.
Das Gesamtpaket ist allerdings realitätsfern und fatal. Auch diese Reformvorschläge haben, wie bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen, eine Schieflage zu Lasten der Beschäftigten:
Wir lehnen diese Pläne ab! Über den Sommer könnt ihr euch mit einer Bildbotschaft beteiligen. Dazu findet ihr unten ein Plakat zum Ausdrucken. Ladet euer Foto hier hoch, allein oder auch als Gruppe und stellt euch hinter die Forderung nach einer auskömmlichen Rente und guten Übergängen.
Auch weitere Grausamkeiten flattern scheibchenweise ins Haus: Mit dem Programm für Aufschwung und Beschäftigung plant die Bundesregierung unter anderem eine deutliche Ausweiterung der befristeten Beschäftigungsmöglichkeiten und die verpflichtende Krankschreibung am ersten Tag. Ebenso unter Kürzungsdruck: die Pflegeversicherung.
Ein gutes Leben braucht Sicherheit. Reformen für Gesundheit, Pflege und Rente müssen den Menschen dienen. Deshalb sagen wir NEIN zu den Reformplänen der Politik!
Wir werden nach den Ferien unseren Protest steigern und deutlich zum Ausdruck bringen. Haltet euch dazu bitte Samstag, den 26. September 2026 frei! Zu den konkreten Aktivitäten werden wir euch rechtzeitig informieren.