Am 4. Juli 1933 wurden in Rieseberg neun Gewerkschafter und ein Student von den Nationalsozialisten ermordet. Aus diesem Anlass gedenken der Deutsche Gewerkschaftsbund Region SüdOstNiedersachsen gemeinsam mit der Stadt Braunschweig der Opfer.
Denise Steinert, Gewerkschaftssekretärin der DGB-Region SüdOstNiedersachen: „Die Rieseberg-Morde mahnen uns sehr deutlich, wohin ein faschistisches und antidemokratisches Weltbild führen kann, und verdeutlichen mit welcher Willkür, Unmenschlichkeit und Grausamkeit ein solch autoritäres System arbeitet. Als Stimme für Demokratie, Solidarität und Menschenreche schützen wir die demokratische Ordnung und das Grundgesetzt und stellen uns Angriffen der extremen Rechten - in all ihren Ausformungen - in den Weg.“ Steinert betont „NIE WIEDER ist für uns eine feste Überzeugung, ein Handlungsauftrag und eine Verpflichtung. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften stehen gemeinsam mit der Stadt Braunschweig für ein demokratisches, weltoffenes, antifaschistisches Deutschland und für ein soziales Europa.“