16.06.2026 | Um die Neugewählten unter den Betriebsräten zu begrüßen, die Möglichkeit zur überbetrieblichen Vernetzung zu schaffen und einen Einblick in die Arbeit als Interessenvertreter*innen zu geben, luden die IG Metall Braunschweig und ARBEIT UND LEBEN ins Steigenberger Parkhotel Braunschweig ein.
Garnet Alps, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Braunschweig, eröffnete die Veranstaltung und sprach über die Bedeutung betrieblicher Mitbestimmung für Beschäftigte und Unternehmen. Dabei ging sie auf aktuelle betriebliche, tarifliche und politische Entwicklungen sowie die Rahmenbedingungen für die Arbeit von Betriebsräten ein. Sie betonte die wichtige Rolle von Interessenvertretungen bei der Gestaltung guter Arbeitsbedingungen und der Durchsetzung von Beschäftigteninteressen.
Die Mitbestimmung ist in Deutschland gut ausgebaut und rechtlich abgesichert: Von März bis Mai 2026 wurden in vielen Betrieben neue Betriebsräte gewählt. Im Organisationsbereich der IG Metall Braunschweig sind insgesamt rund 300 Betriebsräte, gut 50 Jugend- und Auszubildendenvertretungen, etwa ebenso viele Schwerbehindertenvertretungen und über 700 Vertrauensleute aktiv im Einsatz für die Interessen der Beschäftigten.
Malte Stahlhut moderierte anschließend die Vorstellungsrunde der vertretenen Betriebe. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, ihre Unternehmen, Betriebsratsgremien und aktuellen betrieblichen Themen vorzustellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. In wechselnden Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten folgten die rund 60 Betriebsrätinnen und Betriebsräte aufmerksam der informativen Veranstaltung. Im Mittelpunkt standen die Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten von Betriebsräten, die
Zusammenarbeit mit anderen Interessenvertretungen sowie die Unterstützungs- und Bildungsangebote der IG Metall. Darüber hinaus boten die Arbeitsgruppen Raum für Fragen, Erfahrungsaustausch und Diskussionen über die Herausforderungen der betrieblichen Praxis. Nach der Mittagspause stand der Austausch unter den Teilnehmenden im Vordergrund. Dabei wurden aktuelle Themen aus den Betrieben, Erlebnisse aus der Betriebsratsarbeit sowie Erfahrungen mit gewerkschaftlichen Bildungsangeboten diskutiert. Die Gespräche machten deutlich, wie vielfältig die Anforderungen an Betriebsräte sind und wie wertvoll der gegenseitige Austausch dabei sein kann.