03.09.2025 | Die Delegiertenversammlung der IG Metall Braunschweig stand ganz im Zeichen der kommenden Betriebsratswahlen 2026. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Zwischen März und Mai 2026 werden in den Betrieben neue Betriebsräte gewählt. Für die IG Metall geht es dabei um nicht weniger als um gelebte Demokratie im Betrieb – und damit auch um die Zukunft unserer Arbeitswelt.
“Betriebsräte machen die Arbeit sicherer, gerechter und gesünder. Ohne sie endet Demokratie am Werkstor – das darf nicht sein”, stellte Garnet Alps, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Braunschweig, unmissverständlich klar. “Deshalb ist es unser gemeinsames Ziel, bei den kommenden Wahlen das Team IG Metall zu stärken und demokratische Strukturen im Betrieb zu festigen.”
Betriebsräte sind das Rückgrat betrieblicher Demokratie – und gerade in Zeiten von Krisen und Veränderung unverzichtbar. Garnet Alps unterstrich die Schlüsselrolle der Betriebsräte bei der Bewältigung des tiefgreifenden Wandels in Industrie und Wirtschaft: „Ob Digitalisierung, Dekarbonisierung oder neue Geschäftsmodelle – all das wird nicht ohne die Beschäftigten gelingen. Und genau deshalb braucht es starke Betriebsräte und eine handlungsfähige IG Metall an ihrer Seite. Nur so entwickeln wir Strategien, die den Menschen Sicherheit und Perspektive geben.“
In kleinen Arbeitsgruppen und lebendiger Diskussion tauschten sich die Delegierten darüber aus, wie die IG Metall gestärkt aus den Betriebsratswahlen hervorgehen kann – mit klarer Kommunikation, überzeugenden Kandidat*innen und dem Ziel, möglichst viele Kolleginnen und Kollegen für die Idee der Mitbestimmung zu gewinnen.
„Betriebsverfassung und Gewerkschaft gehören zusammen. Nur geschlossen und mit dem Rückhalt der Belegschaften können wir die nötigen Veränderungen anschieben“, so Alps.