Wandertage im Harz

Die Kreativen unterwegs in Braunlage

  • 02.06.2015
  • Kreativclub

Vom 27.05. bis 29.05.2015 wollten sich 13 angemeldete Kreative in Braunlage treffen. Manfred Müller hatte bei der MAN Truck & Bus AG das Gästehaus „Heinrich Büssing“ geordert. 27.05.2015: Es war 10.00 Uhr vereinbart. Die Hälfte der „Truppe“ ging gemeinsam in den Ort, um sich zu orientieren, wie Braunlage aussieht und diejenigen, die Braunlage kannten, erinnerten sich, was sich dort alles verändert hat. Nach Cappuccino, Kakao und Kaffee ging es wieder den Berg zum MAN-Gästehaus hinauf. – Dieser Berg machte uns jedes Mal größere Schwierigkeiten, da man das Gefühl hatte, er wurde immer höher. Erfahrene Braunlager stellten in der Zeit der Besteigung dieser Anhöhe das Reden ein, denn sonst fehlte dem einen oder anderen die Luft.

Das "Heinrich Büssing" Haus in Braunlage

Mittags war die Truppe vollständig. Wir waren 12 Personen. 1 Kreativer hatte den Termin verpasst.
Nach einem guten Essen (3-Gänge-Menue) ging es am Nachmittag zum Königskrug. Einige meinten, dass sie doch noch mal den Windbeutel, genannt Sturmsack mit Obst, abschmecken mussten, ohne daran zu denken, dass es in einiger Zeit wieder Abendessen geben würde.
Der Rückweg ging schneller – es ging bergab für einige. Andere fuhren mit PKW zurück. Nach reichlichem Genuss des guten Essens am Abend sowie einiger Getränke wurde das Geschnatter immer lauter. Kein Gedanke an einen Ortswechsel zur Tenne (Tanzlokal) wurde verschwendet. Zu etwas späterer Stunde schlichen alle in ihre Betten.


28.05.2015: 8.00 Uhr Frühstück, 9.30 Uhr Abmarsch in den Ort. Informationen, Veranschaulichung, Filmvortrag im Kurhaus. 11.00 Uhr Treffen bei Puppe’s zum Cappu-, Kakao und Kaffee.
Bei dieser Gelegenheit haben wir rein zufällig erfahren, dass der geplante Nachmittagsausflug zum Forellenteich über den Mythenpfad nicht stattfinden kann, da das Kaffee-Restaurant zurzeit geschlossen ist, wegen Geschäftsübergabe und Renovierung. Neue Eröffnung Mitte Juli. Nach dieser Information sofortige Aufsuche der Kurverwaltung – diese wusste davon noch gar nichts. Es wurde umgeplant. Es sollte nach dem wieder reichlichen Mittagessen (3-Gänge!) zur Fuchsfarm gehen – entlang der ehemaligen Grenze.
14.00 Uhr Abmarsch, für die, die laufen wollten, danach auf ¾ des Weges Treffen mit allen Kreativen, die bis dorthin mit Auto fahren wollten.
Es wurden die Fußgänger am Anfang der Straße zur Fuchsfarm auf einen kleinen Zettel aufmerksam, der uns darauf hinwies, dass die Straße zur Fuchsfarm durch Straßenbauarbeiten nicht befahrbar war. Daher konnte das Cafe nicht beliefert werden und hatte geschlossen.
Wir warteten auf die Autofahrer und beratschlagten, dass wir eine andere Richtung eingeschlagen werden. Nicht ohne wiederum auf diesem Wege die Kurverwaltung aufzusuchen, da diese Information – wie sich herausstellte - ebenfalls nicht bei der Verwaltung gemeldet war. Schlamperei!
Das Kaffee, das Panorama, gleich oberhalb unseres Gästehauses bekam den Zuschlag. Als Lohn für dieses Durcheinander haben wir dann unsere Gutscheine aus den Heften der Kurkarten getrennt und uns nach dem Himbeerkuchen, Waldbeerenkuchen, frische Waffeln mit Eis, Sahne und Himbeeren sowie dem Himbeereisbecher einen Himbeergeist mit Himbeere genehmigt.
Einige gingen noch eine Weile durch die frische Luft – nach dem wiederum reichlichen Kuchen.
Trotz allem hat uns dann doch das Abendessen mit Salat, Käse, Fisch, Wurst u.v.m. und der Hawaiitoast lecker geschmeckt.
Auch dieser Abend verstrich, ohne das wir zum König von Braunlage in die Tenne gehen konnten, denn ein anderer König stand uns im Wege – der König Fussball!
Die Damen verschnatterten wieder den ganzen Abend.
Nach dem Fernseh-Fußball-Abend für die Männer wurde ein kurzer Versuch eines Gesellschaftsspieles gestartet. Das Spiel erstickte leider nach Nichtbeteiligung.
Also gingen die müden Krieger wieder noch vor Mitternacht in ihre Kojen. Na ja, wir werden ja alle nicht jünger.


29.05.2015: 8.00 Uhr Frühstück, anschließend Zimmer räumen. Wir wollten noch zum Wurmberg Gondel fahren. Die Fahrt ging bis zum Rodelhaus. Ein kurzer Spaziergang – fast waagerecht – wurde von allen angenommen. Danach in die Gaststätte Rodelhaus mit geselligem Beisammensein. Zur Mittagszeit hatten wir uns dort für einen kleinen Imbiss entschlossen, da keiner unterwegs oder zu Hause mit Kochen anfangen wollte.
Anschließend allgemeine Verabschiedung von denjenigen, die mit der Gondel wieder abwärts fuhren. Der Rest ging zu Fuß bis zum Gästehaus. Allgemeine Rückfahrt. Am Nachmittag waren wir wieder ohne Zwischenfälle zurück.

 

Es war eine schöne, aber sehr kurze Zeit. Es hat anscheinend allen gefallen.
Da wir das Haus für uns allein hatten, wäre vielleicht eine größere Beteiligung ganz gut gewesen.


Manfred Müller wird – wenn man ihn davon überzeugt – diese Tour gern nochmals im nächsten Jahr anbieten.

 

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Grüße von Barbara Müller