"Mit Rad und Tat" - IG Metall-Radtour für Respekt und Toleranz

Am heutigen Freitag, am Vortag des Festivals "Braunschweig International", radelten rund 30 Braunschweiger Metallerinnen und Metaller durch die Stadt und durch die Region, um ein Zeichen für Respekt und Toleranz zu setzen.

Foto: Peter Frank, d&d.

Foto: Peter Frank, d&d.

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Sowohl Hobbyradler als auch Rennradfahrer trafen sich zum gemeinsamen Start am Haus der Kulturen: Die eine Gruppe fuhr vom Norden Braunschweigs in den Süden der Stadt und zurück auf dem Ringgleis, die andere Gruppe radelte durch das Umland bis Wolfsburg und wieder zurück.

 

Die Radtour stand im Rahmen der IG Metall Kampagne "Respekt!".

 

Eva Stassek, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Braunschweig, erklärt: "Wir stehen für gegenseitiges Kennenlernen, gemeinsame Zukunftsplanung und Respekt. Denjenigen, die Angst schüren, begegnen wir in unserer täglichen Arbeit mit der Aufforderung, das Ausgrenzen, Abschotten, Abschieben und Absperren zu beenden. Unsere Antwort heißt: Selbstbestimmung, Emanzipation und internationale Solidarität!"

 

Mathias Möreke, stellv. Betriebsratsvorsitzender VW Braunschweig: "Zurzeit erleben wir ein Ringen um die Werte und das Gesicht Europas. Wir Metallerinnen und Metaller stehen an der Seite derjenigen, die sich für ein Europa und eine Welt der sozialen Gerechtigkeit und sozialen Sicherheit einsetzen. Dazu gehört die Überwindung von Vorurteilen und Grenzen. Eine gemeinsame Radtour ist dafür eine hervorragende Möglichkeit, nicht nur auf der symbolischen Ebene ein Zeichen für Respekt zu setzen, sondern ganz praktisch die verbindende Kraft des Sports zu nutzen."

 

Im Anschluss an die beiden Touren trafen sich die Radfahrer wieder im Haus der Kulturen zum Ausklang bei Snacks und Getränken.


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