ANNELIES LASCHITZA ÜBER ROSA LUXEMBURG UND KARL LIEBKNECHT AM 5. MÄRZ

"Leben und kämpfen, trotz alledem!" - eine politisch-biographische Zeitreise

Mit ihren Namen ist die Novemberrevolution 1918 in Deutschland verknüpft: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Beide sind Intellektuelle – sie Staatswissenschaftlerin, er Jurist –, die sich schon sehr früh der Arbeiterbewegung anschließen und der Diskussion der deutschen Linken wichtige Impulse geben: sie 1906 durch ihre Veröffentlichung zum Massenstreik, er 1907 mit seiner Programmschrift gegen den Militarismus. Beide kommen aus einer linken Tradition der Sozialdemokratie, trennten sich von ihr und gründeten 1916 den Spartakusbund sowie 1918 die Kommunistische Partei. Beide gehen während der nationalistischen Euphorie im Ersten Weltkrieg für ihre politische Überzeugung ins Gefängnis – und werden nach der Revolution von Soldaten der monarchistisch-faschistischen Freikorps ermordet.

Rosa Luxemburg

Rosa Luxemburg

Annelies Laschitza hat das Leben und den Kampf von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in zahlreichen Büchern für Leser/ innen von heute erhellt, nachvollziehbar gemacht und vor dem Vergessen geschützt. Doch sie hat wesentlich mehr getan: Ihr Anliegen war es immer, in ihnen nicht nur Revolutionäre zu sehen, sondern sich auch als lebende, liebende und mit Erfolgen wie Niederlagen konfrontierte Menschen zu verstehen.

Annelies Laschitza war Professorin für Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Sie referiert am Mittwoch, den 05. März 2008 um 18:00 Uhr im Gewerkschaftshaus Braunschweig, Wilhelmstraße 5, großer Saal.

VeranstalterInnen: DGB Frauen und IG Metall Braunschweig

 

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Geschichtsreihe der IG Metall Braunschweig

 

Die Veranstaltung zu Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht findet im Rahmen einer Geschichtsreihe der IG Metall Braunschweig statt. Weitere Termine der Geschichtsreihe sind:

  • Mai 2008
    Geplante Ausstellungseröffnung "Freistaat Braunschweig zwischen 1930 und 1933 im Spiegel der Fotografie".
    Die Foto-Ausstellung wird von dem Historiker Ehrhardt Frank, Leiter der Gedenkstätte Schillstraße vorbereitet und von der IG Metall Braunschweig finanziell unterstützt. Den genauen Eröffnungstermin veröffentlichen wir so bald wie möglich.

  • Dienstag, 17.06.2008
    Referat von Peter Scherer: "Was war eigentlich vor den Nazis? Gedanken zum 90. Jahrestag der Novemberrevolution 1918/2008" zur Delegiertenversammlung IG Metall Braunschweig.
    Der Vortrag von Peter Scherer, ehemaliger Leiter der Zentralbibliothek beim IG Metall Vorstand, wird öffentlich sein und findet im Anschluss an die Delegiertenversammlung statt.

  • Freitag, 04.07.2008
    Rieseberg-Gedenkfeier, 75. Jahrestag der Rieseberg-Morde. Historische Informationen finden Sie im Internet unter
    http://www.vernetztes-gedaechtnis.de/rieseberg.htm
    und
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rieseberg-Morde

  • Herbst 2008
    Seminar des IG Metall Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
    zu 90 Jahre Novemberrevolution (Bildungsarbeit intern für Mitglieder)

pw/dud|22.02.2008
 

 

Termine

  03.03.2012  
Frauencafé
  05.03.2012  
"Briefe gegen das Vergessen"
  06.03.2012 - 10.03.2012  
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