Mit dem Rad an der Mosel entlang

Porta Nigra, Trier
Deutsches Eck, Koblenz

Zwölf Kreative starteten von Braunschweig aus zur Radeltour von Tier nach Koblenz.
Von Rolf Sander war die Tour gut vorbereitet und organisiert worden.

Per Bahn ging es nach Trier.

Durch eine Zugverspätung geriet unser Zeitplan in Trier erstmal durcheinander.

Erst mit einer einstündigen Verspätung konnte unsere Stadtführung, von der Porta Nigra aus, beginnen. Porta Nigra ist die wuchtige Torburg zum Eingang in die Altstadt. Sie stammt aus den 2.Jh.n.Chr.


Trier ist die älteste Stadt Deutschlands. Sie wurde im 16v.Chr. unter Kaiser Augustus gegründet und hat zahlreiche Bauwerke aus römischer Zeit.
Unser Rundgang führte am Karl-Marx-Haus vorbei, durch die Altstadt, zum Trierer Dom und zur Basilika, um nur ein paar Bauten zu nennen.

In einem Weingarten ließen wir uns den ersten Moselwein und Spezialitäten von der Mosel munden, bevor es zum Hotel am Ortsrand von Trier ging.

Radeltag eins, von Trier nach Trittenheim.
Nach dem leckeren Frühstück, am Morgen wurden die Räder startklar gemacht. Es hieß „AUFSITZEN“ zur ersten Radetappe von Trier nach Trittenheim. Der Radweg führte uns an Weinbergen entlang, durch satte Wiesen und malerische Weinorte, immer schön an der Mosel entlang.

Im Gästehaus eines Trittenheimer Weinbauern war diesmal unser Quartier. Er erklärte uns viel über den Weinbau und über Keltertechnik. Natürlich haben wir von seinen vorzüglichen Weinen gekostet.

Radeltag zwei, von Trittenheim nach Zeltingen.
Wieder mit bestem Radelwetter im Gepäck starteten wir.
In Neumagen, dem ältesten Weinort Deutschlands, führte uns der Weg an dem berühmten Steinbild eines Weinschiffes entlang.
Viele bekannte Weinorte, wie Piesport, lagen auf unserem Weg. Bernkastel-Krus erreichten wir zur Mittagszeit.
In unserem Hotel in Zeltingen wurden wir bei unserem Eintreffen mit einem gutgekühlten Glas Moselwein begrüßt, mmm, das war gut.

Radeltag drei, von Zeltingen nach Zell.
Jetzt führte unser Weg uns durch das bekannte Weinanbaugebiet „Kröver Nacktarsch“ und Traben-Trarbach. Zu den bekanntesten Fotomotiven auf dieser Strecke gehört das 1621 gebaute Fährhaus in Punderich. Nach weiteren sechs Kilometern erreichten wir Zell.

Radeltag vier, von Zell nach Treis Karden.
Sie war mit 47 Kilometern die größte Etappe. In dem sehr sehenswerten Ort Beilstein machten wir diesmal unsere  Mittagsrast. Auch der Ort Cochem war uns eine Pause und einen Rundgang wert.

Radeltag fünf.
Diese letzte Etappe führte uns nach Koblenz. Gegen 13 Uhr standen wir am „Deutsche Eck“. Unser Hotel in Koblenz lag diesmal sehr verkehrsgünstig, so dass einem ausführlichen Stadtbummel nach „Ehrenbreitstein“ und in die Altstadt nichts im Wege stand.

Am Samstagvormittag ging es wieder per Bahn gen Braunschweig.

Resümee:

Gut 200 Kilometer bei bestem Radfahrerwetter unfallfrei geradelt.

Unterkünfte leider teilweise etwas laut, weil an der Bahn oder an der Straße gelegen.

Sehr viel Spaß gehabt.

Guten Wein getrunken und leckeres Schlemmeressen genossen!

Radtour 201
2 - leider schon wieder Vergangenheit!!

Eine gelungene Radeltour!!!


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Erhard Dierschke

 


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