Besuch des Jödebrunnens und AntiRost

Bei herrlichem Frühlingswetter lockte der Brunnen vor dem hohen Tore 32 Kreative (der IGM) an.
Er befindet sich an der Straße „Am Jödebrunnen“, hinter dem Diakonie-Gebäude an der Münchenstraße.
Eine Zeitreise in die Vergangenheit wurde von Willi Meister für jeden von uns mit seinen Worten sichtbar gemacht.

Der Jödebrunnen wurde erstmalig 1345 urkundlich erwähnt. Er ist damit das älteste Zeugnis der Braunschweiger Trinkwasserversorgung. Vom quadratischen Bassin (circa 40 x 40 m) führten hölzerne Wasserleitungen (Pipen) bis zum Altstadtmarkt. Der Marienbrunnen und auch der Kohlmarktbrunnen wurden mit immer frischem Wasser beliefert.
Am höchsten Punkt des Jödebrunnen thront das Kontorhaus.
Um dieses Naturdenkmal zu schützen, wurde ein Arbeitskreis gegründet. Er hofft, dass die Stadt Braunschweig Geld in die Hand nimmt und die nächsten Schritte zu seiner Erhaltung einleitet.

Danach ging es zu AntiRost. Für das leibliche Wohl wurde gesorgt, leckere Bratwürste warteten auf ihren Verzehr. Nach der Begrüßung stand uns Günther Hinterberg für unsere Fragen zur Verfügung. Nach Kaffee und Kuchen haben wir die Räumlichkeiten im historischen Fabrikgebäude, ehemalige Werkräume der Braunschweiger Maschinenbau Anstalt, besichtigt.
Sehr beeindruckend ist die Vielfältigkeit der Fähigkeiten, der circa 50 Mitarbeiter des Vereins. Vom rollenden Industriemuseum, über Nähmaschinen, Rollstühlen, bis zum Rollator wird alles repariert und auf den neusten Stand gebracht.

Ein weiteres Highlight des Vereins ist „Senioren helfen Senioren“. Er hilft bei kleineren Reparaturen und wird seit 2009 angeboten.

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Für die Führung durch Willi Meister und die Gastfreundschaft bei AntiRost sagen wir von ganzem Herzen Danke!

Uwe Fleckenstein

 


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