Zu Gast in der Wittinger Brauerei
<CENTER>"Wittinger Prämium"</CENTER>

Am 20.04.09 stand eine Betriebs- besichtigung auf dem Programm des Kreativclubs der IG-Metall Braunschweig.
Unter der organisatorischen Vorbereitung von Rolf Sander, war ein Betrieb der Nahrungs- und Genußmittelbranche das Ziel.

 

Per Bundesbahn reisten 50 Kolleginnen und Kollegen in den schönen Heideort Wittingen. Vom Bahnhof führte uns ein ca. 2 Kilometer langer Spaziergang in die Brauerei in Wittingen.

Wir wurden herzlich begrüßt, und zwei Mitarbeiter führten uns in Gruppen durch ihren Betrieb. Sie erläuterten uns die Bierherstellung, von dem Ansetzen der Maische im Sudhaus, über Gärung und Filterung, bis hin zur Abfüllung des frischen Bieres in Fässern und Flaschen.

Zur Geschichte der Brauerei:
Die Brauerei ist seit 1429 in Privatbesitz. Sie befindet sich seit Generationen im Familienbesitz und ist eine der ältesten Privatbrauereien Deutschlands. Die Geschichte des Wittinger Bieres begann schon im 15. Jahrhundert, denn wie aus einem alten Dokument des Klosters Isenhagen hervorgeht, hat der damalige Propst Ludgen im Jahre 1429 ein Fass Bier in Wittingen nicht bezahlt. Die Generationen Ernst G.F. Stackmann (1842 - 1904), Ernst G.H. Stackmann (1875 - 1938) und Paul F.K. Stackmann (1879 - 1940) ebneten den weiteren erfolgreichen Weg für die Fam. Schulz-Hausbrandt, die das Unternehmen bis heute leitet.

In der Brauerei werden das "Wittinger Premium" als feinherbes Spitzenpils hergestellt. Weitere Biersorten aus diesem Haus sind "Stackmann's Dunkel", "Wittinger Pilsner", "1429 - Das Original" und die Alternative zum Alster oder Radler, "Stackmann's Alster Lemon".
Im April / Mai gibt es auch "Wittinger Doppelbock". Völlig "neu" sind das

"Wittinger Landbier", als naturtrübes Bier Pilsner Brauart, das "Wittinger Weizen", "Wittinger Festbier" und "Wittinger Alkoholfrei".


Nicht nur Biere, sondern auch Tafelwasser und Limonaden zählen zu den Produkten des Hauses.

Die Brauerei hat zurzeit 102 Mitarbeiter und bildet in den Berufen „Industriekaufmann/-frau“ und „Brauer und Mälzer“ aus.

Mit soviel Wissen vollgestopft wurden wir jetzt in den Bewirtungsraum der Brauerei geführt. Hier erwartete uns natürlich das frischgezapfte "Wittinger Premium". Bei frischen Brötchen, Mettgut, guter Butter und Aufschnitt wurde nun gespeist und die verschiedenen Biersorten des Hauses nach Herzenslust genossen.
Erst gegen 17 Uhr saßen alle wieder im Zug Richtung Braunschweig.


Danke für die Gastfreundschaft der Wittinger Brauerei und wir kommen sicher in ein paar Jahren wieder.

 

Erhard Dierschke

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