Vernetztes Gedächtnis
<CENTER>Vernetztes Gedächtnis - Gedenkstätte in der Braunschweiger Buchhorst</CENTER>

Rote Fäden aus dem Mauerwerk heraus weisen auf Bäume hin. Ein beeindruckendes Bild.
Die Fäden symbolisieren, was hier zwischen 1940 und 1945 geschah.

Erschießungskommandos haben Deserteure, Widerstandskämpfer und vermutlich auch russische Kriegsgefangene der NS-Zeit erschossen.Heute wissen wir von mindestens 11 Opfern, vermutlich liegt die Zahl der Getöteten aber zwischen ein- und zweihundert.

 

Eine kleine, aber interessierte Gruppe des Kreativclub/Senioren der IG-Metall, besuchte diese Gedenkstätte in der Braunschweiger Buchhorst. Unsere Kollegin Gudula Wegmann, sie arbeitet auch in der Braunschweiger Friedensinitiative, erläuterte uns die Gedenkstätte.

 

Die Anlage wurde bereits vor 1900 als Schießstand errichtet und in den 1930er Jahren, als Teil eines Truppenübungskomplexes, ausgebaut worden. Die Schießanlage wurde noch bis 1962 von der Bundeswehr genutzt.

Heute ist sie eine der über 20 Gedenkstätten Braunschweigs aus der Zeit der NS-Diktatur und Gewaltherrschaft.

 

Wer ausführlicher über diese oder die anderen Gedenkstätten nachlesen möchte, der schaue bitte auf die Internetseite der Friedensinitiative.

  www.vernetztes-gedaechtnis.de/

Erhard Dierschke

Zur Fotogalerie  bitte hier klicken

 


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