Radtour im Müritz Nationalpark
<CENTER>Waren an der Müritz</CENTER>

Der Kreativclub hatte sich für seine diesjährige Radtour einen festen Standort ausgesucht:   Waren an der Müritz

 

Mit 24 Kolleginnen und Kollegen ging es von Braunschweig mit dem Bus los. Die eigenen Fahrräder waren im Rad-Anhänger dabei. Die Fahrt führte durch herrliche Landschaften. Nach Ankunft und Zimmerbelegung gab Rolf Sander einen Einblick auf die kommenden Tage und Fahrrouten.

 

Anschließend folgte eine erste Erkundung der sehr schönen Hafenpromenade und der schmucken Altstadt.

Am ersten Tag war ein leichtes „Anrollen“ angesagt. Alle Teilnehmer hatten ihren Schutzhelm auf dem Kopf, und so konnte es losgehen.


Von Waren durch den Warener Stadtforst zum Müritzhof, über Schwarzenhof und Federow zurück. Am Ende hatten wir die ersten 35 Kilometer abgestrampelt. Dabei hatte es ohne Unterbrechung geregnet, aber unseren Spaß hatten wir trotzdem.


Für Tag zwei der Radtour standen rund 50 Kilometer auf dem Programm. Von Waren über Federow Schwarzenhof, Speck, Boek bis nach Rechlin. Anschließend zurück zur Boltener Schleuse. Hier hatte Rolf für uns und unsere Räder Plätze auf einer Fähre reserviert. Eine erholsame Rückfahrt begann.


Am Mittwoch stand die längste und anstrengenste Radtour an. Von Waren nach Neustrelitz. Der Weg führte durch die herrliche Natur. Hier mussten wir erleben, dass es im Müritzer Nationalpark auch ganz schöne hügelig ist. Nach etwa 65 Kilometern war auch dieses Ziel erreicht. Zurück nach Waren ging es mit der Bahn.


Die Inselstadt Malchow wurde am darauf folgenden Tag angesteuert. Nach einem Kurzbesuch im Wisentgehege am Jabelscher See führte der Weg durch die Schwinzer-Heide nach Nossentin und weiter nach Malchow. Der Ort ist bekannt durch seine Drehbrücke. Sie wird zu jeder vollen Stunde für Fußgänger, Rad- und Autofahrer gesperrt, um die vielen Schiffe durch die enge Passage fahren zulassen. Ein paar Radler von uns sind mit dem Schiff zurückgefahren. Die Anderen strampelten auf der Südroute nach Waren zurück. Dies war die längste Tour von ca. 70 km.


Auf dem Müritzrundweg fuhren wir am nächsten Tag nach Röbel. Dabei hatten wir oft direkte Sicht zum Wasser. Von Röbel aus ging es zur größten Feldsteinscheune Deutschlands, heute sind hier verschiedene Geschäfte und Ausstellungen untergebracht. In Abständen findet auch ein traditioneller Bauernmarkt statt. Den Rückweg traten wir auch per Schiff an.

Für den letzten Tag hatte Rolf Sander ein leichtes „Ausrollen“ vorgesehen. Der Weg führte durch den Warener Stadtforst. Nach einer kleinen Irrfahrt tauchte endlich ein Badestrand auf. Jetzt war es an der Zeit, ein paar Runden im Müritzsee zu schwimmen.

 

Zur Beruhigung aller Teilnehmer verlief auch die letzte Radtour unfallfrei und ohne größere Pannen.

Am Sonntag hieß es Kofferpacken Fahrräder verstauen und heim nach Braunschweig.


Eine schöne Woche, mit viel Spaß und Freude, und mit gutem Fischessen in vielen Variationen (und Fisch will schwimmen!) ging nach gut 230 Radkilometern zu Ende.


Mit einem herzlichen Dank an Rolf Sander, der diese wunderschöne Radtour organisierte und leitete, traf die fröhliche Radlergruppe wieder in Braunschweig ein.

Jetzt können alle Teilnehmer sagen:

„Ja, wir waren in Waren!" - "Ja, wir waren mit dem Radel da!“


Erhard Dierschke

 

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