Besuch in der Backstube
<CENTER> Besuch in der Backstube der Bäckerei Schaper </CENTER>

 Wir wurden um 9:00 Uhr von
Herrn Schaper Senior empfangen und durch den Betrieb geführt.


Dies ist die Zeit, in der die Bäcker jetzt schlafen gehen und die Konditoren die letzten Arbeiten an Kuchen und Torten ...


verrichten, die am Nachmittag so manchen Kaffeeklatsch in Stadt und Land versüßen.

 

Zwischen maschinell unterstützter Brotfertigung und handwerklichem Geschick in der Konditorei, sahen wir ein weites Spektrum dieses alten Handwerks.

 

Stehen in dieser Bäckerei auch die Zeichen auf: „Klasse, statt Masse!“, so werden doch jährlich allein hier:
          ca. 1400 Tonnen Mehl (vom Vollkorn-, Roggen-, bis hin zum feinsten Weizenmehl),
          ca.     40 Tonnen Zucker
          ca.     25 Tonnen Eiern
zu Brot, Brötchen und leckerem Kuchen und Torten verarbeitet.
9 Backöfen verschiedenster Größe geben dafür ihre Hitze her.

 

In der Bäckerei Schaper sind: 5 Meister, 20 Bäckereigesellen, 7 Konditoren und 2 Helfer beschäftigt. 2 Auszubildende erlernen hier das Handwerk eines Bäckers.


Die Firma Schaper hat 39 Verkaufsgeschäfte, dort sind weitere 125 Angestellte beschäftigt. Auch hier sind 27 junge Menschen in der Ausbildung und erlernen den Beruf der Bäckereifachverkäuferin.

 

Eine Interessenvertretung der Belegschaft gegenüber der Geschäftsleitung gibt es jedoch nicht. Hier gibt es noch den kurzen Weg zwischen Beschäftigten und dem Chef.

 

Wir wünschen allen Mitarbeitern weiterhin viel Freude und Liebe zu Ihrem Beruf und einen gesicherten Arbeitsplatz.

 

Das Interesse an dieser Betriebsbesichtigung war riesengroß, so dass für die nächste Woche eine weitere Besichtigung vereinbart werden konnte.

 

Im Anschluss an die Führung, die natürlich den Betriebsablauf in der Backstube ein wenig durcheinander brachte, wurden wir zu Kaffee und lecker Kuchen geladen.


Hier stand uns auch der Chef, Herr Schaper, in der anschließenden Diskusion Rede und Antwort.


Zum Abschied, nach gut 2 1/2 Stunden, wurden wir mit einem frischen Körnerbrot auf den Heimweg schickt.


Für diese informative Besichtigung bleibt uns noch herzlich „Danke“ zu sagen.

 

              Wir wünschen diesem traditionsreichen Handwerk weiterhin 


                                  „Goldenen Boden!“

 

 

Erhard Dierschke

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