TARIFRUNDE VOLKSWAGEN

VW-Tarifkommission beschließt Annahme des Verhandlungsergebnisses

In ihrer heutigen Sitzung in Hannover haben die Mitglieder der Tarifkommission einstimmig die Annahme des Verhandlungsergebnisses zur Tarifrunde 2018 beschlossen. Dieses Verhandlungsergebnis für die gut 120.000 Beschäftigten der Volkswagen AG und der Financial Services wurde in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar erzielt. Diese Einigung umfasst:

  • eine Einmalzahlung von 100 Euro für April 2018,
  • die Erhöhung der Tarifentgelte von 4,3 Prozent ab April 2018,
  • die Verlängerung der Verpflichtung zur Einstellung von Auszubildenden zur Bewältigung von Digitalisierung und Transformation für drei Jahre,
  • die Einführung eines tariflichen Zusatzgeldes von 27,5 Prozent des Monatsentgeltes, jährlich gezahlt, erstmals im August 2019,
  • die Aufstockung der betrieblichen Altersversorgung durch Volkswagen um monatlich 90 Euro,
  • die Möglichkeit für Beschäftigte, anstelle des tariflichen Zusatzgeldes sechs zusätzliche Urlaubstage zu wählen. 

Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger brachte seine Begeisterung über das Verhandlungsergebnis zum Ausdruck: "Ich bedanke mich herzlich bei allen Beteiligten, die Stimmung auf der heutigen Sitzung war hervorragend. Der Weg zu dieser Einigung war lang, nach einer Warnstreikwelle, zahlreichen unnötigen Provokationen wie dem Wunsch des Unternehmens, Heiligabend und Silvester als zusätzlichen Arbeitstag einzubringen und einer langen Nacht der Verhandlung hat die Tarifkommission heute die Annahme eines Ergebnisses beschlossen, über das sich die Beschäftigten bei Volkswagen und Financial Services sehr freuen können. Dieser Abschluss ist wegweisend: eine deutliche Erhöhung beim Entgelt und obendrein eine Verdreifachung des Beitrags zur Altersversorgung samt Tarifdynamik."

 

(Meldung des IG Metall Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt)


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