ÜBER 2500 BESCHÄFTIGTE IN BRAUNSCHWEIG AKTIV FÜR ERHALT DES VW-GESETZES
Betriebsrat, Werkmanagement, Führungskräfte und Belegschaft machten gemeinsam ihre Empörung gegen die Europäische Kommission deutlich, die erneut eine Klage gegen das VW-Gesetz einreichen will.
„In jüngster Vergangenheit hat das VW-Gesetz schon zweimal dazu beigetragen, den Standort Braunschweig zu retten. Darum hat das Gesetz für uns eine besondere Bedeutung“, führte der Betriebsratsvorsitzende Uwe Fritsch vor 2500 Beschäftigten aus.
Zu Beginn der Versammlung wurde life in die Betriebsversammlung nach Wolfsburg geschaltet, auf der sich der Konzernbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh und der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister für eine Beibehaltung des gültigen VW-Gesetzes aussprachen.
Das Werk Braunschweig konnte sich weiter erfolgreich entwickeln: Die Produktionsprogramme und die Beschäftigtenzahlen sind auf Rekordhöhe.
2000 Beschäftigte der Fertigung arbeiten in 18 oder 21 Schichten, das heißt regelmäßig am Wochenende.
Auf diesem Hintergrund und aufgrund der demografischen Entwicklung müsse großer Wert auf ergonomische Arbeitsplätze gelegt werden. Das gelte auch für die Bürobereiche. „Für den Betriebsrat steht die Beseitigung von ungesunden Arbeitsplätzen im Vordergrund. Außerdem müssen wir feststellen, dass auch der Arbeitsdruck in den Büros enorm angestiegen ist, die Zahl der psychischen Erkrankungen zunimmt. Hier besteht dringender Handlungsbedarf“, ergänzte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Mathias Möreke.
(Aus einer Pressemitteilung des Betriebsrates)
(13.12.2011)





